Im Rahmen der Ausstellungseröffnung "Zeitzeugen erinnern sich" reflektierte der ehemalige Ministerpräsident von Thüringen, Prof. Dr. Bernhard Vogel, über Veränderungen, die sich mit dem Fall der Mauer gerade auch im Hofer Raum ergeben haben. Seine Erfahrung war, dass "Probleme lösbar sind, wenn man sich anstrengt, die Ärmel hochkrempelt und das Ziel nicht aus den Augen verliert". In Rückbesinnung auf diese Zeit meint Vogel, dass Ost- und Westdeutsche Grund zur wechselseitigen Dankbarkeit haben. Schließlich hätten die Ostdeutschen eine friedliche Revolution geschafft, während die Westdeutschen große Solidarität in den Nachwendejahren bewiesen hätten.
Die Teilnehmer der Veranstaltungen quittierten die Ausführungen von Dr. Vogel mit herzlichem Applaus. Vogel habe eine "brilliante Analyse der letzten 20 Jahre" geliefert, lobte Dr. Wolfgang Stahl, der Geschäftsführer und päd. Leiter der KEN-Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis Hof.