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Das Buch

Konzept

Buchcover
Begleitend zur Ausstellung wird es ein Buch zum Thema des Projektes geben. Es wird ähnlich wie die Ausstellung aufgebaut sein. In jeweils 10-Jahresabschnitten werden Historiker diesen Zeitraum beleuchten und darstellen. Begleitend wird durchgehend eine Zeitleiste historische Ereignisse in der Welt, in Deutschland, in der Region, im Erzbistum Bamberg in Wort und Bild darstellen. Einzelne Ereignisse, besonders auch kirchliche Bezüge werden durch Zeitzeugenberichte in das jeweilige Jahrzehnt eingestreut. Die Form des Buches erlaubt es, eine größere Anzahl von Zeitzeugenberichten in das jeweilige Kapitel aufzunehmen.

Ergänzt werden die einzelnen Kapitel durch ein Glossar, bzw. Berichten.

Das Buch zum Zeitzeugenprojekt wird am 20.07.2009 der Öffentlichkeit präsentiert. Es ist über den Buchhandel und über nachfolgende Adresse zum Preis von 19,80 € zu erhalten:

  • Projektstelle des Erzbischöflichen Ordinariates Bamberg
    Frau Sandra Wahl
    Jakobsplatz 5
    96049 Bamberg
    Tel.: 09 51 / 502 552'
    E-Mail: sandra.wahl@erzbistum-bamberg.de

Das Buch zum Zeitzeugenprojekt ist am 20.07.2009 der Öffentlichkeit vorgestellt worden!

Erinnerungen von 1945 bis heute

Neues Buch lässt Zeitzeugen aus der Region zu Wort kommen - Hintergründig, informativ und manchmal auch humorvoll

Bamberg. (bbk) Was ist nicht alles passiert seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Von der Stunde Null bis zur Gegenwart. Die Aufnahme von Vertriebenen, Gründung der Bundesrepublik Deutschland, Wirtschaftswachstum, Wiedervereinigung. Hinter diesen historischen Begebenheiten verbergen sich eine Fülle von Geschichten. Menschen, die in dieser Zeit gelebt haben und über ihre Erinnerung berichten können – hintergründig, informativ und manchmal auch humorvoll. Das jetzt erschienene Buch „Unsere Zeit“ – Zeitzeugen erinnern sich…“ fängt solche Geschichten aus den letzten 60 Jahre auf.

Freude und Aufbegehren

Von Ansbach bis Coburg, von Nürnberg bis zum Frankenwald geben Menschen Einblick in ihre ganz persönliche Vergangenheit und Gegenwart. Es sind zumeist die alltäglichen Erinnerungen, die ein bezeichnendes Licht auf das jeweilige Jahrzehnt werfen: die Freude über ein weihnachtliches CARE-Paket, das Aufbegehren der „Halbstarken“ gegen die Etikette der Adenauerzeit oder die Erinnerung an die Euphorie des Mauerfalls. Viele berichten von ihrem Engagement: in ihren Familien, in Parteien, Verbänden oder Protestbewegungen. Einige Zeitzeugen haben es zu wichtigen Ämtern gebracht, wie Günther Beckstein, Renate Schmidt oder Erzbischof Ludwig Schick.

Kirchliches Leben

Berichte aus dem kirchlichen Leben ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Dies erklärt sich zum einen aus der Geschichte des Projekts: Der Aufruf, sich als Zeitzeuge zu melden, ist gezielt an Pfarreien in der Erzdiözese Bamberg gegangen. Aber es wird in den Erinnerungen auch deutlich, welche Bedeutung Glaube und Kirche für viele Menschen hatte und immer noch hat: als Integrationsfaktor für Flüchtlinge und Vertriebene, als Raum für den eigenen Ideale oder als Ort, wo auch Außenseiter wie Inhaftierte oder Menschen mit Behinderung ihren Platz haben.

Insgesamt kommen in dem Buch über 200 Zeitzeugen zwischen 21 und 96 Jahren zu Wort. Ihre Erinnerungen sind sicherlich kein repräsentativer Überblick über die letzten 60 Jahre. Aber sie geben blitzlichtartig einen guten Einblick in das Leben im Erzbistum Bamberg von 1945 bist heute. Ergänzende Aufsätze über die einzelnen Jahrzehnte und Kurzbiografien der Zeitzeugen runden das reich bebilderte Buch ab.

Michael Kleiner/Franz-Josef Rother (Hg.) Unsere Zeit. Zeitzeugen erinnern sich. 1945 bis heute im Erzbistum Bamberg, Bamberg 2009, 376 Seiten, Heinrichs-Verlag, 19,80 Euro; erhältlich bei allen Buchhandlungen oder beim Heinrichs-Verlag, Heinrichsdamm 32, 96047 Bamberg, Telefon: 09 51 / 51 92 31, E-mail: bvb@heinrichs-verlag.de.

bkk, 20.07.2009